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Leipziger Verkehrsbetriebe

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Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH
Basisinformationen
Firmensitz Leipzig
Webpräsenz www.lvb.de
Bezugsjahr 2006
Eigentümer 95 % Stadt Leipzig über Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV)
Landkreis Leipziger Land
Beschäftigte 1.103 LVB
265 LEOBUS GmbH
283 LSVB
126 LTB
22 VCL
54 HeiterBlick GmbH
28 LAB
216 LSB
487 IFTEC
Linien
Spurweite 1458 mm
Straßenbahn 14
Bus 62
Anzahl Fahrzeuge
Straßenbahn 287 Triebwagen
114 Beiwagen
Omnibus 103 Omnibusse
Statistik
Fahrgäste 123 Mio. pro Jahr
Fahrleistung 37,3 Mio. km pro Jahr
Haltestellen 612 Bushaltestellen
515 Bahnhaltestellen
Länge Liniennetz
Straßenbahnlinien 148,3 km
Sonstige Betriebseinrichtungen
Länge Gleisanlagen 319,4 km
Weichen 726

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) sind ein kommunales Unternehmen der Stadt Leipzig und betreiben den Öffentlichen Personennahverkehr (Straßenbahn/Stadtbahn und Busverkehr) in der Region. Das Streckennetz der LVB ist in den Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) eingebunden. Am 1. Januar 1917 aus der Fusion der Großen Leipziger Straßenbahn und der Leipziger Elektrischen Straßenbahn entstanden, firmierte das Unternehmen bis 29. Juli 1938 noch unter Große Leipziger Straßenbahn.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Struktur
  • 2 Geschichte
    • 2.1 Entwicklung des Straßenbahnverkehrs
  • 3 Auslandaktivitäten
  • 4 Fahrzeuge
    • 4.1 Straßenbahn
    • 4.2 Busse
  • 5 Linien
    • 5.1 Straßenbahn/Stadtbahn
    • 5.2 Buslinien
    • 5.3 Nachtbus-Linien "Nightliner"
    • 5.4 Weichensteuerung
    • 5.5 Historische Straßenbahnen
  • 6 Siehe auch
  • 7 Weblinks


Struktur

Eine Eigenproduktion: Der Leoliner
Eine Eigenproduktion: Der Leoliner

Die Gesellschaft ist als Holding organisiert und besteht aus folgenden Unternehmen:

  • Die LeoBus GmbH (am 01. November 2005 hervorgegangen aus Regionalverkehr Leipzig - RVL; Regionalverkehr Taucha - RVT; Personennahverkehrsgesellschaft Riesa mbH - PNV; Dt.Nahverkehrsgesellschaft - DNVG und der Bussparte der LSVB) übernimmt den Busverkehr in Leipzig sowie im Umland von Leipzig und bietet auch andere Dienstleistungen an.
  • Die Leipziger Stadtverkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (LSVB) betreiben den Straßenbahnverkehr innerhalb des Leipziger Netzes, während die LVB als Besteller fungieren
  • Die LTB Leipziger Transport und Logistik Betriebe GmbH ist verantwortlich für das Fuhrparkmanagement und Instandhaltungsleistungen an Fahrzeugen.
  • Die Verkehrs-Consult Leipzig GmbH (VCL) bietet Beratungs-, Planungs- und Projektierungsleistungen im Verkehrswesen.
  • Die IFTEC, hervorgegangen aus der LFB und der LIB bietet maßgeschneiderte Instandhaltungslösungen für Schiene und Fahrzeuge.
    (Leipziger Fahrzeugservice-Betriebe GmbH LFB: Industrieserviceleistungen und technische Systemlösungen im Bereich des Verkehrswesens)
    (LIB Leipziger Infrastruktur Betriebe GmbH & Co. KG : Instandhaltung und Bau von Bahn- und Straßenverkehrsanlagen)
  • Die HeiterBlick GmbH (vormals LEOLINER Fahrzeugbau Leipzig GmbH), hervorgegangen aus dem Fahrzeugneubau der LFB (s.o.); produziert den Niederflurgelenktriebwagen NGTW6L (Leoliner) in Serie
  • Die Leipziger Service Betriebe GmbH (LSB) bewirtschaften Parkflächen und bieten Dienstleistungen wie Reinigung und Bewachung im Verkehrswesen.
  • Die LAB Leipziger Aus- und Weiterbildungsbetriebe GmbH sind im Bereich der gewerblichen und kaufmännischen Berufsaus- und Weiterbildung im Verkehrswesen tätig.

Diese Teilung wurde im Hinblick auf künftige Ausschreibungen des ÖPNV und knappe öffentliche Kassen durchgeführt, die Tochterfirmen bewerben sich auch um Aufträge aus der Wirtschaft.

Geschichte

Entwicklung des Straßenbahnverkehrs

Am 18. Mai 1872 eröffnete die Leipziger Pferdeeisenbahn (LPE) den Linienbetrieb. Der Straßenbahnhof Reudnitz war das erste Depot und gleichzeitig der Sitz der Direktion des Unternehmens. 25 Jahre nach der Eröffnung besitzt die LPE 1013 Pferde, 172 Wagen und fünf Depots. Die letzte Pferdebahn fuhr, von vielen Bürgern bedauert, am 16. April 1897. Nach der Elektrifizierung nahmen am 17. April 1896 die Große Leipziger Straßenbahn (GLSt) und die ′′′Leipziger Elektrische Straßenbahn′′′ (LESt) ihren Linienbetrieb auf. Um 1900 wird die ′′′Leipziger Außenbahn AG′′′ gegründet, die sich um eine Vebindung nach Schkeuditz, damals in Preußen, bemühte. Dafür war eine Sondergenehmigung des Regierungspräsidenten von Merseburg notwendig. Durch die starke Nachfrage wurde diese Linie dann 2-spurig ausgebaut.

Im Jahr 1913 wurde die ′′′Leipziger Allgemeine Kraftomnibus AG′′′ als Konkurrenz zu den Straßenbahnen gegründet. Während des Ersten Weltkrieges waren die Betriebe durch die Armut der Bevölkerung nicht mehr profitabel zu führen, so dass sich die Große Leipziger Straßenbahn und die Leipziger Elektrische Straßenbahn 1916 zusammenschlossen und 1919 von der Stadt übernommen wurden. Ab 1938 wurden dann Oberleitungsbusse in Leipzig eingesetzt, welche - nach Reduzierung der Linien in den 1960er Jahren - bis 1975 ihren Dienst verrichteten. Noch im selben Jahr (1938) wurde der Name des Betriebes in Leipziger Verkehrsbetriebe geändert. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte nach und nach eine langsame Erneuerung des Fuhrparks, so zum Beispiel 1951 mit Neubauwagen vom VEB Lokomotiv- und Waggonbau Werdau oder mit Gotha-Gelenktriebwagen. 1969 wurden die ersten Tatra-Straßenbahnen eingeführt und übernahmen bis Ende der 1980er Jahre den kompletten Linienbetrieb.

Seit 1993 bestehen die Verkehrsbetriebe als GmbH. Um den großen Fahrgastschwund entgegenzuwirken setzten die LVB ab 1992 Niederflurbusse und ab 1995 Niederflurgelenkwagen ein. 1998 wurden nachts erstmals durchgehend Buslinien, die sogenannten Nightliner, eingeführt - ein Vorreiterprojekt in einer deutschen Großstadt dieser Größe. 2001 kam es zu einer umfassenden Netzreform.

Eine ausführliche Übersicht über die Streckenentwicklung der Leipziger Straßenbahn bietet der Artikel Straßenbahnnetz Leipzig.

Auslandaktivitäten

Die LVB wird demnächst das Straßenbahnnetz in Alexandria erneuern und umbauen, sowie die dortigen Straßenbahnen durch moderne wie den Leoliner ersetzten.

Fahrzeuge

Straßenbahn

Früher eingesetzte Leipziger Straßenbahnen Tatra T4D
Früher eingesetzte Leipziger Straßenbahnen Tatra T4D
  • selbst modernisierter Tatra T4D-M (Typ 33c, d, e) und B4D-M (Typ 65c)
  • selbst modernisierter teilniederfluriger B4D-Nf (Typ 65d)
  • Niederflur-Beiwagen NB4 (Typ 68) zum T4D-M
  • Tatra T6A2 (Typ 35) und B6A2 (Typ 67) (-seit 23. Juli 2007 abgestellt-)
  • Niederflur-Gelenktriebwagen NGT8 (Typ 36)
  • Niederflur-Gelenktriebwagen NGT12-LEI (Bombardier Flexity Classic XXL, Typ 38) (12 Fahrzeuge 1. Serie 1201 - 1212 (Juli 2005 - Mai 2006); ab September 2006 wurden weitere 12 Fahrzeuge 1213 - 1224 geliefert))
  • Eigenbau-Niederflur-Gelenktriebwagen NGTW6L »Leoliner« (zur Zeit 24 Fahrzeuge; 1301/1302 sind Prototypen, 1303-1324 sind Serienfahrzeuge)

Weblink: Straßenbahnfuhrpark der Leipziger Verkehrsbetriebe

Busse

  • Mercedes-Benz Evobus O 520 Cito
  • Mercedes-Benz Evobus O 530 Citaro »Silberpfeil«
  • Mercedes-Benz Evobus O 405 GN Cito
  • MAN NL 202
  • MAN NL 223
  • Solaris Urbino 12
  • Solaris Urbino 18 Hybrid

Weblink: Busfuhrpark der Leipziger Verkehrsbetriebe

Linien

Tatra T4D Großzug der LVB
Tatra T4D Großzug der LVB

Mit dem Fahrplanwechsel am 5. Oktober 1997 wurde die Nummerierung der Buslinien von Buchstaben auf Zahlen umgestellt. Zudem wurde 2001 das Staßenbahnnetz neu geordnet und unter dem Namen Das Neue Netz offensiv beworben. Damit gilt in Leipzig derzeit folgendes Nummernschema:

  • 1-16: Straßenbahnlinien
  • 30er: vorübergehende Straßenbahnlinien für Baustellen- und Pendelverkehr
  • 40er: Interne Nummern, als Linie 40 werden Dienst-, Sonder- u. Leerfahrten geführt. Mit den Linien 41 bis 49 werden die NightLiner belegt.
  • 50er: vorübergehende Straßenbahnlinien für Großereignisse (Mit 50er-Nummern wurden bis 2001 in Leipzig Abendstraßenbahnlinien bezeichnet.)
  • 60er: Buslinien im westlichen und südlichen Stadtgebiet (hauptsächlich Grünau)
  • 70er: Buslinien im östlichen Stadtgebiet
  • 80er: Buslinien im nördlichen Stadtgebiet (hauptsächlich Mockau-Thekla)
  • 90er: Buslinien im nordöstlichen Stadtgebiet
  • 100er: Buslinien im Vorort- u. Regionalverkehr

Straßenbahn/Stadtbahn

Liniennetz Sommer 2007
Liniennetz Sommer 2007
  • 1 Lausen – Grünau – Schleußig – Hauptbahnhof – Eisenbahnstraße – Schönefeld, Volbedingstraße (– Mockau, Post)
  • 2 Lausen – Grünau – Schleußig – Wilhelm-Leuschner-Platz – Bayrischer Platz – Naunhofer Straße (– Meusdorf)
  • 3 (Knautkleeberg –) Großzschocher – Adler – Angerbrücke – Sportforum – Hauptbahnhof – Eisenbahnstraße – Heiterblick – Paunsdorf-Nord – Sommerfeld
  • 4 Gohlis, Landsberger Str. – S-Bf. Coppiplatz – Hauptbahnhof – Augustusplatz – Johannisplatz – Reudnitz – S-Bf. Stötteritz – Stötteritz, Holzhäuser Straße (wird im Berufsverkehr auf dem Abschnitt Goerdelerring – Hauptbahnhof – Reudnitz – Riebeck-/Stötteritzer Str. durch die Verstärkerlinie 4E ergänzt)
  • 7 Böhlitz-Ehrenberg – Angerbrücke – Sportforum – Hauptbahnhof – Augustusplatz – Johannisplatz – Reudnitz – S-Bf. Sellerhausen – Sommerfeld
  • 8 Miltitz – Grünau – Angerbrücke – Sportforum – Wilhelm-Leuschner-Platz – Wintergartenstraße/Hauptbahnhof – Eisenbahnstraße – S-Bf. Sellerhausen – Paunsdorf-Nord
  • 9 Thekla – Hauptbahnhof, Westseite – Thomaskirche – W.-Leuschner-Platz – Bayrischer Platz – Connewitz, Kreuz – Markkleeberg-West
  • 10 Wahren – Hauptbahnhof – Augustusplatz – Wilhelm-Leuschner-Platz – Südvorstadt – Connewitz, Kreuz – Lößnig
  • 11 www.linie11.de (Schkeuditz –) Wahren – Hauptbahnhof – Wilhelm-Leuschner-Platz – Connewitz, Kreuz – Dölitz (– Markkleeberg-Ost) (jede zweite Bahn verkehrt verkürzt als 11E)
  • 12 Gohlis-Nord – S-Bf. Gohlis – Goerdelerring – Hauptbahnhof – Augustusplatz – Johannisplatz (– Prager-/Riebeckstraße)
  • 13 Knautkleeberg – Großzschocher – Adler – Angerbrücke – Sportforum – Goerdelerring – Hauptbahnhof – Eisenbahnstraße – Heiterblick – Taucha
  • 14 Eutritzsch, Krankenhaus – Wittenberger Straße – Hauptbahnhof, Westseite – Goerdelerring – S-Bf. Plagwitz
  • 15 Miltitz – Grünau – Lindenau – Angerbrücke – Sportforum – Hauptbahnhof – Augustusplatz – Johannisplatz – Prager Straße – Meusdorf
  • 16 Messegelände – Hauptbahnhof – Augustusplatz – Bayrischer Platz – Zwickauer Straße – Lößnig
  • 16E Messegelände – Hauptbahnhof – Augustusplatz – Wilhelm-Leuschner-Platz (Diese Linie verkehrt nur zur Messe und zu anderen Großveranstaltungen auf dem Neuen Messegelände. Sie verdichtet die Linie 16 auf einen 5 bzw. 7,5-min-Takt abhängig von der Besucherzahl der stattfindenden Messe)
Betriebshof Angerbrücke
Betriebshof Angerbrücke

Das Leipziger Straßenbahnnetz ist das zweitgrößte Netz in Deutschland nach Berlin und hat eine radiale Netzstruktur. Im Gegensatz zu einem tangentialen Netz laufen hier alle Linien sternförmig aufeinander zu: Mit Ausnahme der Linien 2 und 8 verkehren alle Linien über den Hauptbahnhof und durchlaufen mindestens eine der drei zentralen Innenstadthaltestellen am Goerdelerring, Augustusplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz. Dabei verkehren die Bahnen mit Ausnahme der Linie 14 in einem 10-Minuten-Grundtakt (abends und am Wochenende 15 Minuten), wobei sich durch Überlagerung von Linien auf zentralen Streckenabschnitten dichte 2-3-Minuten-Takte ergeben.

Die Linien 3 und 13 bilden (zusammen) außerhalb der Hauptverkehrszeit nur zwischen Großzschocher und Heiterblick einen 10-Minuten-Takt, da sie nach unterschiedlichen Endstellen abzweigen. Einige Linien werden auf den äußeren Streckenabschnitten eingekürzt und erhalten zur Kennzeichnung ein E an die Liniennummer, wobei sie ab der eingekürzten Endstelle (außer Linie 11E und 4E) als Stammlinie beschildert werden. Die Linie 4E wird am Hauptbahnhof aus der bzw. in die Linie 12 umgeschildert. Die Linien 12 und 4E gehen an Ihren Endhaltestellen im Berufsverkehr (Prager-/Riebeckstr. bzw. Riebeck-/Stötteritzer Str.) auf die jeweils andere Linie über.

Das Leipziger Netz ist heute eine Mischform aus einem Straßenbahn- und einem Stadtbahnnetz. Die Linien 11, 15 und 16 sind weitgehend als Stadtbahnlinien mit eigenem Gleiskörper ausgebaut bzw. ist dieser Ausbau auf noch fehlenden Streckenabschnitten in den nächsten Jahren geplant.

Bei der Linie 14 war eine Umstellung auf Busbetrieb im Jahr 2007 geplant, derzeit wird diese Planung aber - aufgrund des Umdenkens auf Nutzung erneuerbarer Energien - noch einmal überdacht.

Ausführliche Details zu den Straßenbahnlinien und der historischen Entwicklung finden sich im Artikel Straßenbahnnetz Leipzig.

Buslinien

  • 60 Lindenau, Bushof – S-Bf. Plagwitz – Adler – Schleußiger Weg – Bayrischer Platz – Ostplatz – Lipsiusstraße
  • 61 Schönau, Weißdornstraße – S-Bf. Karlsruher Str. – Ratzelstraße – Lausen, Wolkenweg (– Siedlung "Florian Geyer" – Großzschocher, A.-Zickmantel-Straße) (zwischen Schönau und Lausen kombiniert mit Linie 161)
  • 63 Schönauer Ring – Kursdorfer Weg – Weimarer Straße – Kiewer Straße, Kaufmarkt
  • 65 Markranstädt, Schkeuditzer Straße – S-Bf.Allee Center – Bf. Großzschocher – Cospudener See – S-Bf. Markkleeberg
  • 66 Grünau, H.-Meyer-Str. – Ratzelstraße – Lausen – Schönauer Ring – Lindenau – Leutzsch – Böhlitz-Ehrenberg, H.-Heine-Straße – S-Bf. Leutzsch – Wahren – Schkeuditz, DHL (pro Richtung eine Fahrt, Buslinie vorrangig für Mitarbeiter von DHL)
  • 68 Rathaus Leutzsch – Otto-Schmiedt-Straße – S-Bf. Leutzsch
  • 70 Mockau-West – Thekla – Bf. Thekla – Schönefeld-Ost – Reudnitz – Altes Messegelände – Connewitz, Kreuz
  • 72 Hauptbahnhof – Breite Straße – S-Bf. Anger-Crottendorf – Mölkau – Engelsdorf – Sommerfeld – Paunsdorf, Strbf.
  • 73 Hauptbahnhof – Breite Straße – S-Bf. Anger-Crottendorf – Mölkau – Baalsdorf (– Kleinpösna – Althen – Sommerfeld)
  • 74 Deutscher Platz (HIT-Markt) – Naunhofer Straße – Stötteritz – Zuckelhausen – Holzhausen, Sophienhöhe
  • 76 Probstheida – Franzosenallee – Russenstraße – Herzklinikum
  • 79 Thekla – Bf. Thekla – Hohentichelnstraße – S-Bf. Paunsdorf – Stötteritz – Probstheida – Lößnig (– Lößnig, Moritz-Hof)/(– Klemmstraße, S-Bf. Connewitz – Wildpark – Markkleeberg, Ärztehaus – Cospudener See)
  • 80 (Lindenau, Bushof – S-Bf. Leutzsch –) Wahren – Möckern – S-Bf. Slevogtstraße – Essener Straße – Mockau, Post – Thekla
  • 81 Mockau-West – Thekla – Portitz – Taucha
  • 82 Mockau-West – Thekla – Portitz (– Plaußig)/(– BMW-Werk)
  • 83 Thekla – Fortuna-Siedlung – Plaußig
  • 84 Bf. Messe – Messegelände – Seehausen – Göbschelwitz (– Hohenheida – Gottscheina) – BMW-Werk
  • 85 Gohlis-Süd, Natonekstraße – Gohlis-Nord – Maximillianallee – Messegelände – Sachsenpark
  • 87 Wahren – S-Bf. Wahren – Rudolf-Breitscheid-Straße – Lindenthal – (Breitenfeld)/Bf. Wiederitzsch – Wiederitzsch-Nord
  • 88 Wahren – S-Bf. Wahren – Damaschkestraße – Lindenthal
  • 89 Hauptbahnhof, Goethestraße – Innenstadt – Neues Rathaus – Musikviertel – August-Bebel-Straße – Connewitz, Kreuz
  • 90 Lindenthal – S-Bf. Slevogtstraße – Möckern – S-Bf. Coppiplatz – Eutritzsch – Stannebeinplatz – Permoser Straße – Riesaer Straße – Strbf. Paunsdorf (– Paunsdorf-Center)
  • 100 EXPRESS-LINER Hauptbahnhof, Ostseite – Connewitz – Zwenkau – Groitzsch
  • 101 Zwenkau, Bushof – Böhlen – Espenhain – Borna, Bahnhof
  • 107 Connewitz, Kreuz – Markkleeberg-West- Zöbigker – S-Bf. Großstädteln – Großdeuben, Bahnhof – Zwenkau-Nord
  • 108 Probstheida – Wachau – S-Bf. Markkleeberg – S-Bf. Großstädteln – Böhlen, Bahnhof
  • 118 Knautkleeberg - Belantis (Vergnügungspark) (nur Saisonal)
  • 119 Knautkleeberg – Hartmannsdorf – Thomas-Müntzer-Siedlung – Knautkleeberg
  • 120 Knautkleeberg – Rehbach – Knautnaundorf – Kitzen – Großdalzig, Bahnhof – Zwenkau
  • 121 Kitzen, Schule – Großdalzig – Pegau, Schule
  • 122 Groitzsch, Alwin-Schmidt-Straße – Hohendorf – Neukieritzsch, Bahnhof – Böhlen, Werk Neuanlagen – Böhlen, Bahnhof
  • 123 Groitzsch, Alwin-Schmidt-Straße – Pegau, Bahnhof – Döhlen – Zwenkau
  • 124 Zwenkau – Groitzsch, Alwin-Schmidt-Straße – Pegau, Bahnhof – Elstertrebnitz, Kaufmann
  • 125 Groitzsch, Südstraße – Maltitz – Nöthnitz – Groitzsch, Südstraße
  • 129 Böhlitz-Ehrenberg, H.-Heine-Straße – Rückmarsdorf – Lausen – Kulkwitz – Markranstädt, Bahnhof
  • 130 Angerbrücke, Strbf. – Rückmarsdorf – Frankenheim (– Dölzig – Markranstädt, Bahnhof)
  • 131 EXPRESS-LINER Hauptbahnhof, Ostseite – Angerbrücke, Strbf. – Rückmarsdorf – Günthersdorf (Saalekreis), Nova Eventis – Merseburg, Bahnhof
  • 141 Probstheida – Wachau – Störmthal – Espenhain (– Borna, Bahnhof)
  • 143 Liebertwolkwitzer Markt – Liebertwolkwitz – Güldengossa – Wachau, Am Bach
  • 145 Großpösna, Auensiedlung – Güldengossa – Borna, Bahnhof
  • 161 Schönau, Weißdornstraße – S-Bf. Karlsruher Straße – Ratzelstraße – Lausen, Wolkenweg – Kulkwitz – Thronitz – Schkeitbar (zwischen Schönau und Lausen kombiniert mit Linie 61)
  • 163 Markranstädt, Bahnhof – Altranstädt – Großlehna – Günthersdorf (Saalekreis), Nova Eventis
  • 164 Markranstädt, Bahnhof – Kulkwitz (– Seebenisch) – Räpitz – Kitzen, Schule (– Werben, Teich)
  • 165 Markranstädt, Bahnhof – Quesitz – Döhlen (– Thronitz) – Lützen, Bahnhof
  • 166 Lausen – Ratzelstraße – S-Bf. Allee-Center – Schönauer Ring – Markranstädt, Schkeuditzer Straße – Altranstädt – Großlehna – Günthersdorf (Saalekreis), Nova Eventis
  • 171 (Willi-Bredel-Straße – Probstheida –) Meusdorf – Liebertwolkwitz – Großpösna, Auensiedlung (– Fuchshain – Naunhof, Bahnhof)
  • 172 Wachau, Gewerbegebiet – Meusdorf – Liebertwolkwitzer Markt – Holzhausen – Mölkau – Engelsdorf – Sommerfeld (– Althen – Borsdorf, Bahnhof)
  • 175 Taucha – Plösitz – Dewitz – Panitzsch – Borsdorf – Sommerfeld – Paunsdorf, Strbf.
  • 176 BMW-Werk (– Seehausen) – Hohenheida – Merkwitz – Taucha
  • 178 (Dewitz –) WYN-Passagen – Taucha (– Am Veitsberg) – Portitzer Allee – Paunsdorf-Center – Sommerfeld

Die Linien 60, 70, 80 und 90 werden auch als Stadtbus-Linien bezeichnet und haben eine herausragende Stellung innerhalb des Busnetzes. Sie verlaufen als Tangentiallinien quer zum radialen Straßenbahnnetz in einem 10-Minuten-Grundtakt und stellen so Querverbindungen zwischen den Straßenbahnlinien sicher und gehören damit zu den fahrgaststärksten Buslinien.

Außerdem stellt die Linie 89 eine Besonderheit dar: Sie ist die einzige Linie überhaupt, die mitten durch die Leipziger Innenstadt und die Fußgängerzonen verkehrt und wird daher auch als City-Linie bezeichnet. Die Linie 89 trägt ihre Nummer in Anlehnung an das Wendejahr 1989.

Die 100er-Linien sind Regional- bzw. Vorortbuslinien. Die Linien im 120er-Bereich verkehren ausschließlich im Raum Zwenkau und berühren die Stadt Leipzig nicht, außer Linie 120. Die Linien 119, 161 und 178 sind Stadtbuslinien die auch mit Bussen im LVB-Look betrieben werden. Die Linie 161 verkehrt kombiniert mit der Linie 61; die Linie 178 stellt die Tangentenverbindung zwischen dem Paunsdorf-Center und Taucha her. Sie wird grundsätzlich mit einem Mercedes-Benz O520 Cito, mit der Werbeaufschrift "Der Tauchaer", betrieben.

Die Linien 73, 83, 84, 119, 120, 130, 164 und 172 werden teilweise im Schwachlastverkehr als ALITA - Anruflinientaxi betrieben.

Die Linien 60 - 90 betreibt LeoBus GmbH im Auftrag der LVB GmbH, während bei den über 100er Linien die LeoBus GmbH selber als Aufgabenträger fungiert.

Nachtbus-Linien "Nightliner"

Im August 1998 wurde ein neues Nachtbusnetz eingeführt und damit der Nachtverkehr völlig neu geordnet. Zu den – allerdings nur am Hauptbahnhof – leicht merkbaren Zeiten 1.11, 2.22, 3.33 Uhr fahren täglich neun Linien ab Hauptbahnhof ringförmig durch die Stadt.

Das System erfreute sich so großer Beliebtheit, dass zunächst die Solo- durch Gelenkbusse ersetzt wurden, später erhielten einige Linien um 1:11 Uhr Verstärkung durch einrückende Straßenbahnen.

  • N1 Hauptbahnhof – Adler – Lausen (– Knautkleeberg – Kleinzschocher – Angerbrücke – Hauptbahnhof)
  • N2 Hauptbahnhof – Plagwitz – Miltitz (– Markranstädt – Grünau – Angerbrücke – Hauptbahnhof)
  • N3 Hauptbahnhof – Leutzsch – Böhlitz-Ehrenberg – Rückmarsdorf (– Miltitz – Lausen – Adler – Westplatz – (City) – Hauptbahnhof)
  • N4 Hauptbahnhof – Waldplatz – Gohlis – Wahren – Lützschena (– Schkeuditz –) Lützschena – Chauseehaus – Hauptbahnhof
  • N5 Hauptbahnhof – Eutritzsch – Gohlis – Wiederitzsch (– Lindenthal – Wahren – Leutzsch – Angerbrücke – Hauptbahnhof)
  • N6 Hauptbahnhof – Schönefeld – Thekla (– Taucha – Heiterblick) – Thekla – Schönefeld – Hauptbahnhof
  • N7 Hauptbahnhof – Reudnitz – Paunsdorf – Sommerfeld (– Engelsdorf – Baalsdorf – Mölkau – Reudnitz – Hauptbahnhof)
  • N8 Hauptbahnhof – Stötteritz – Meusdorf (– Liebertwolkwitz – Holzhausen – Stötteritz – Hauptbahnhof)
  • N9 Hauptbahnhof – Connewitz – Lößnig – Dölitz (– Markkleeberg-Ost – Markkleeberg-West – Connewitz – Hauptbahnhof
  • N10 Hauptbahnhof – Connewitz – Markkleeberg-Ost – Zwenkau und zurück

Ab Dezember 2004 wurde der N10 eingeführt, der jedoch lediglich in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag verkehrt; 3:33 aber nur den N9 bis Dölitz/agra verstärkt.

Ab 2. April 2006 wurde das Nachtbusangebot nochmals verstärkt. Zusätzlich zu den obigen Fahrten werden nun in den Nächten von Freitag zu Samstag, von Samstag zu Sonntag sowie vor Feiertagen auf den Nightlinern N1 bis N9 zusätzliche Abfahrten um 1:45 Uhr und 3:00 Uhr ab Hauptbahnhof eingerichtet. Diese Zusatzfahrten enden jeweils an aufkommensstarken Zwischenendpunkten am Stadtrand und werden zusätzlich mit einem E beschildert. Damit besteht in diesen Nächten nahezu ein 30-Minuten-Takt.


Weichensteuerung

Mit der Lieferung der Tatra-Straßenbahnen standen die Verkehrsbetriebe der DDR vor einem Problem: Erstmals gab es nun Doppeltraktionen, bei denen zwei Stromabnehmer angelegt werden mussten. Da außer in Halle die Weichen über Oberleitungskontakte gesteuert wurden, hätte der zweite Stromabnehmer die Weiche unter dem Zug umgestellt. Die Umrüstung fast aller Kontakte hielt man das im großen Leipziger Netz für die zunächst wenigen T4D für zu aufwändig und stattete stattdessen die Tatras mit Strom-führenden Kupplungen aus.

Mit der Einführung der induktiven Weichensteuerung wurde dies überflüssig, aber bei den Leoliner-Prototypen zunächst beibehalten. Da über die Traktionsstromverbindung beim Befahren von Streckentrennern zwei Speiseabschnitte verbunden würden, aber keines der fahrzeugseitigen Teile für die dabei auftretenden Spannungsunterschiede ausgelegt war, durfte auch immer nur ein Stromabnehmer angelegt werden.

Für die Serien-Leoliner konnten keine mit Strom führenden und einklappbaren Kupplungen geliefert werden, weshalb man sich für die Aufgabe dieser Leipziger Besonderheit entschied und die Leoliner-Doppeltraktionen mit zwei angelegten Stromabnehmern fahren lässt. Da kein moderner Straßenbahnwagen mit Strom führenden Kupplungen lieferbar ist, stellt dies mit Sicherheit eine Erleichterung für künftige Fahrzeugbeschaffungen dar.

Historische Straßenbahnen

Triebwagen Typ 13:

technische Daten
Nummernreihe 416-505
Inbetriebnahme 5. November 1906
Hersteller Centralwerkstätten der GLSt, Leipzig
Elektrische Ausrüstung AEG/LEW
Fahrschalter 2 Stück Typ K26w
Motor 2 Stück BM 20/600, je 16 KW
Bremsen Druckluftbremse, Handbremse

Triebwagen Typ 27:

technische Daten des Triebwagens Nummer 981
Baujahr 1913/1929
Sitzplätze 18 (Quersitze)
Stehplätze 20
Gewicht 11,9 t
Länge 8,86 m
Achsstand 2 m
Bremsen Druckluftbremse (Motorkompressor), E-Bremse, Handbremse
Fahrschalter Schleifringfahrschalter AEG-FB3sp41
Motoren 2 Motoren AEG-USL253a je 34 KW

Triebwagen Typ 29:

technische Daten
Nummernreihe 1001-1056
Inbetriebnahme 18. Juni 1930
Hersteller Linke-Hofmann-Busch AG, Bautzen
Elektrische Ausrüstung Sachsenwerk, Dresden-Niedersedlitz
Fahrschalter 2 Stück Typ SNF
Motoren 4 Stück GBv 237, je 45 KW
Bremsen Druckluftbremse, E-Bremse, Handbremse, Schienenbremse

Triebwagen Typ 30:

technische Daten
Nummernreihe 1601-1615
Inbetriebnahme 13. Oktober 1951

Siehe auch

  • Geschichte des Straßenbahnnetzes Leipzig

Weblinks

  • Homepage der Leipziger Verkehrsbetriebe
  • Straßenbahn in Leipzig

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